Die DiklusionsGestalter e.V.
gemeinnütziger Verein
Meine Motivation für das Netzwerk Diklusion
Unser Name ist kein Zufall - sondern ein klares Commitment. Das Netzwerk Diklusion arbeitet an genau den Stellen, die wir für entscheidend halten: in der Lehrkräftebildung, im Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis, und mit dem Ziel, Barrieren im Bildungssystem abzubauen. Mehr als 150 Menschen aus Universitäten, Schulen und Referendariat teilen die Überzeugung, dass digitale Bildung inklusiv sein muss — nicht als Zusatz, sondern als Grundprinzip. Wir bringen in dieses Netzwerk eine Perspektive, die oft fehlt: die der Lernenden selbst. Unsere Zielgruppe sind neurodivergente Jugendliche und junge Erwachsene — Menschen mit ADHS, Autismus, Legasthenie, AVWS oder Dyskalkulie — die täglich erleben, was passiert, wenn Strukturen nicht für sie gebaut sind. Nicht weil sie nicht können. Sondern weil Schule, Hochschule und Arbeitswelt auf Defizite schauen, statt auf das, was diese Menschen einzigartig macht.
Diklusion bedeutet für mich
„Diklusion” — die Verbindung von digital und Inklusion — beschreibt nicht nur ein Konzept. Für uns beschreibt es eine Haltung: dass digitale Werkzeuge und KI genau dann ihre größte Wirkung entfalten, wenn sie nicht vereinheitlichen, sondern individuelle Stärken sichtbar machen. Deshalb nennen wir uns Die DiklusionsGestalter — wir wollen Diklusion nicht nur verstehen, sondern aktiv formen.
Warum ich dabei bin
Das DiklusionsNetzwerk entwickelt OER-Materialien, erprobt KI-gestützte Förderansätze und vernetzt Dozierende mit Praktiker:innen. Wir ergänzen das mit dem, was wir aus dem direkten Kontakt mit ND-Menschen, Familien und Institutionen wissen: welche Werkzeuge im Schulalltag wirken, wo Lehrkräfte Orientierung brauchen, und warum neuroinklusives Denken kein Sonderthema ist — sondern eine Kernkompetenz für eine Gesellschaft, in der KI zunehmend das Standardisierte übernimmt.
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