Digitale Medien & Inklusion

Netzwerk Diklusion

Wie können digitale Medien inklusives Lernen unterstützen? Das Netzwerk Diklusion bringt über 150 Menschen aus Schule, Hochschule und Bildungspraxis zusammen – um gemeinsam Antworten zu finden.

Dr. Lea Schulz bei einem Netzwerktreffen im Austausch mit Teilnehmenden, die sich mit erhobenen Händen beteiligen. Im Hintergrund die Leinwand mit dem Logo „Netzwerk Diklusion“.
  • 150+ Mitwirkende bundesweit
  • 5 Ebenen im Diklusions‑Modell
  • 3 Phasen der Lehrkräftebildung
  • frei nutzbare OER-Materialien
Der Film

Diklusion in Bewegung

Ein kurzer Einblick, worum es dem Netzwerk Diklusion geht – und wie digitale Medien und Inklusion zusammenwirken.

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Was ist Diklusion?

Digitale Medien + Inklusion

Der Einsatz digitaler Medien im Unterricht wird immer gleichzeitig mit Inklusion gedacht – beide Bereiche bedingen sich und profitieren voneinander.

Mehr über Diklusion
Unser Ziel

Diklusion in der Lehrkräftebildung stärken

Wer wir sind

Das Netzwerk verbindet Lehrkräfte, Studienleitungen, Hochschullehrende, Studierende und weitere Fachleute aus verschiedenen Bundesländern und Bildungseinrichtungen. Koordiniert wird es von Dr. Lea Schulz und Anna Al-Gamra (Europa-Universität Flensburg).

Übersicht zum Netzwerk Diklusion als Sketchnote von Nadine Roßa: Das Netzwerk verbindet Praxis und Wissenschaft – links Lehrkräfte mit Kindern im Unterricht, rechts Studierende, Fachpersonen und Expert:innen. Darunter die Gleichung „Digitale Medien plus Inklusion ergibt Diklusion“, daneben das Ziel „Diklusion stärken“ und eine Deutschlandkarte für die länderübergreifende Arbeit. Unten eine Reihe aus Studium, Referendariat und Schule für die phasenübergreifende Lehrkräftebildung.
Lerne die Mitwirkenden kennen

Was wir tun

  • Entwicklung von OER für die diklusive Lehrkräftebildung
  • Austausch in Online- und Präsenztreffen
  • Vernetzung über Social Media (#diklusion)
  • Erprobung neuer diklusiver Lehr- und Fortbildungskonzepte
  • Teilen von Best-Practice-Ideen für diklusiven Unterricht
Einblicke

So sehen unsere Materialien aus

Als Sketchnotes von Nadine Roßa bereiten wir diklusive Konzepte anschaulich auf – frei nutzbar für deine Lehre und Fortbildung.

  • Sketchnote zum Thema inklusive Leichte Sprache im Unterricht.Inklusive Leichte Sprache (Bilddatei, öffnet in neuem Tab)
    Textfassung der Sketchnote „Leichte Sprache“

    Barrieren in Texten

    Fachinhalte erzeugen Verständnisschwierigkeiten. Leichte Sprache kann diese Barrieren in Texten auflösen.

    An wen sie sich richtet

    Leichte Sprache richtet sich an unterschiedliche Personengruppen, zum Beispiel an Personen mit Lernschwierigkeiten und an Personen mit Deutsch als Zweitsprache.

    Texte für den eigenen Unterricht vereinfachen

    1. Barrieren erkennen.
    2. Barrieren durch Anwendung des Regelinventars der Leichten Sprache auflösen – auf Wortebene, auf Satzebene und auf Textebene.

    Viele digitale Werkzeuge können dabei helfen.

    Tipp

    Nicht alle Schüler:innen brauchen alle Regeln. Nutzen Sie Leichte Sprache als Schubladensystem.

    Impulsfragen

    Ich – Was nehme ich mit? Welche Regeln finde ich besonders leicht und schnell umsetzbar, zum Beispiel größere Schrift?

    Du – Was mache ich mit den Schülerinnen und Schülern? Welche Vereinfachungen nach dem Konzept der Leichten Sprache könnten meine derzeitigen Schülerinnen und Schüler besonders unterstützen?

    Wir – Was bringe ich ins Kollegium? Erzählen Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen von zwei digitalen Werkzeugen, die Ihnen bei der Sprachvereinfachung von Unterrichtsmaterialien geholfen haben.

    Fortbildungsbaustein „Leichte Sprache“ · inklusiv.digital · Europa-Universität Flensburg · Illustration: Nadine Roßa · CC BY

  • Sketchnote zum Thema inklusive Lernvideos gestalten.Inklusive Lernvideos (Bilddatei, öffnet in neuem Tab)
    Textfassung der Sketchnote „Gute inklusive Lernvideos erstellen“

    Warum Lernvideos

    Der Einsatz von Lernvideos kann die Unterrichtsgestaltung mit heterogenen Lerngruppen bereichern und bietet viele Chancen für Schüler:innen mit besonderen Unterstützungsbedarfen.

    Schüler:innen können mit Lernvideos selbstgesteuert Zusammenhänge verstehen. Lehrkräfte können schwierige Inhalte visualisieren und nachhaltig aufbereiten.

    Verschiedene Arten von Lernvideos

    1. Lern- und Lehrvideo
    2. Erklärvideo
    3. Tutorial

    Dreh und Einsatz von inklusiven Lernvideos

    1. Didaktische Planungsschritte festmachen, zum Beispiel Lerngegenstand und Kompetenzen bestimmen.
    2. Kriterien für inklusive Lernvideos beachten, zum Beispiel klare Struktur und Barrierefreiheit.
    3. Technische Aspekte berücksichtigen, zum Beispiel Videolänge, Ton und Bild.
    4. Das Video im Unterricht einsetzen.
    5. Wichtig: Reflexion mit den Schüler:innen.

    Impulsfragen

    Ich – Was nehme ich mit? Welche Arten von Lernvideos und welche guten Kriterien für deren Erstellung kenne ich?

    Du – Was mache ich mit den Schüler:innen? Zeigen Sie Ihren Schüler:innen ein Video und machen Sie eine kurze Wissensabfrage zum Verständnis.

    Wir – Was bringe ich ins Kollegium? Erzählen Sie einer Kollegin oder einem Kollegen von den drei wichtigsten Erkenntnissen aus dem Baustein.

    Gefördert von IQ.SH, Europa-Universität Flensburg und der Stiftung Innovation in der Hochschullehre · Fachdidaktik inklusiv.digital · Illustration: Nadine Roßa · CC BY

  • Sketchnote zum Thema spielerisches Lernen und Gamification im inklusiven Unterricht.Spielerisches Lernen & Gamification (Bilddatei, öffnet in neuem Tab)
    Textfassung der Sketchnote „Spielerisches Lernen und Gamification“

    Zwei Lernformen

    Spielerisches Lernen ist natürliches Lernen durch Spielen.

    Gamification reichert Lernprozesse mit spielerischen Elementen an und schafft so motivierende Lernerlebnisse.

    Mit beiden Lernformen kann selbstständiges und personalisiertes Lernen gefördert werden. Sie helfen, Vielfalt zu leben und den Zusammenhalt in der Gruppe zu stärken.

    Wichtigster Vorteil

    Mehr Motivation kann insbesondere Schüler:innen mit negativen Lernerfahrungen zugutekommen.

    Möglichkeiten für selbstgestaltetes Spielen im Unterricht

    1. Niedrigschwellige Gamification-Elemente einsetzen.
    2. Als Lehrkraft pädagogische Spiele gestalten.
    3. Lernende als Gestalter:innen von Spielen – programmieren kann man spielend lernen, zum Beispiel mit Scratch und Scratch Junior.

    Wichtig: Anschließend über die Spiele reflektieren.

    Impulsfragen

    Ich – Was nehme ich mit? Wo liegt der Unterschied zwischen spielerischem Lernen und Gamification?

    Du – Was mache ich mit den Schüler:innen? Nutzen Sie eine der vorgestellten Methoden, zum Beispiel Twine, und erproben Sie diese im Unterricht.

    Wir – Was bringe ich ins Kollegium? Erzählen Sie einer Kollegin oder einem Kollegen von den drei wichtigsten Erkenntnissen aus dem Baustein.

    inklusiv.digital · Illustration: Nadine Roßa · CC BY

Stimmen aus dem Netzwerk

Was unsere Mitwirkenden bewegt

Einblicke von Menschen, die diklusive Bildung mitgestalten.

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Fördergeber & Partner

Gemeinsam getragen

Das Netzwerk wurde gefördert von der Stiftung für Innovation in der Hochschullehre im Rahmen der Förderlinie „Fokus Netzwerke. Stärkung von Netzwerken als innovationsbefördernde Akteure“. Erweitert wurde es in einem Projekt der Europa-Universität Flensburg. Gemeinsam verankern wir Diklusion in der Lehrer:innenbildung nachhaltig.

Das Netzwerk Diklusion ist Teil des übergeordneten Projekts inklusiv.digital – mit dem wir kooperieren und gemeinsam frei nutzbare OER-Bausteine für diklusiven Unterricht veröffentlichen.

Zu unseren Bausteinen

Lass uns gemeinsam denken

Bei unseren Netzwerktreffen tauschen wir uns aus – aktuell rund um KI und Inklusion. Komm dazu!